New PDF release: Der Lavagänger

By Reinhard Stöckel

Henri Helder entstammt einer Eisenbahnerdynastie und macht eine seltsame Erbschaft: ein altes Paar Lederschuhe mit rätselhaften Schriftzeichen auf den Schäften – das Vermächtnis seines unbekannten Großvaters. In der Familie

heißt es lapidar, der Nichtsnutz sei verdampft auf den Lavafeldern Hawaiis. Doch wer struggle dieser Lavagänger wirklich, der sich so unverhofft in Helders Leben einmischt? Soll Henri einfach aufbrechen und dem Weg der Schuhe folgen? Nach einer abenteuerlichen Reise bis ans andere Ende der Welt entdeckt Helder schließlich mehr als das Geheimnis seiner Herkunft.

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SpielernaturenJernau Morat Gurgeh ist der beste Spieler in der KULTUR, und in allen Spielen ist er unschlagbar. Da hört er von dem Spiel Azad, das alle acht Jahre in Groasnachek in der Großen Magellanschen Wolke gespielt wird, dem Herrschaftsbereich des Imperiums. Gurgeh soll für die KULTUR an dem Spiel teilnehmen.

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Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im August des Jahres 1963: Der kleine Ort Grandville ächzt unter der Sommerhitze, während zugleich eifrig Vorbereitungen für die große »Vampirshow« – eine paintings Dracula-Musical – getroffen werden, die am Abend stattfinden soll. Doch es ist der Tag, der das Leben dreier Jugendlicher für immer verändern wird.

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Und die weiß, da war mal eine, ganz früher, oben im Hügelwald. Und … Also jetzt bloß nicht anquatschen lassen von Ede, bloß schnell vorbei. Doch da ist es schon passiert. Ah, der Herr Reichsbahnoberamtmann Helder. Quatsch nicht, Ede. War ich nie, weiß du doch. , Helder zeigt auf die Imbissbude. KKB, sagt Ede und schlägt die Hacken zusammen, Kameradschaft Krahnsdorf-Brandt, Herr Reichsbahnoberinspektor. – War übrigens Rositas Bude. Kennste doch!? Ich? Ach so, die … Ist die mit dem Vietnamesen …?

Er ging vor mir über die Straße, überquerte einen Platz, lief einen Fußweg entlang, eilte über eine Brücke … Von seinen Sohlen schlugen Flammen, knöchel-, ja kniehoch. Jedes Mal. Dort, wo der Asphalt sich wölbte und unter seinem Tritt brach, hinterließ er eine rotglühende Spur. Schnell aber verschloss die Erde ihr Inneres wieder. Staub, Regennässe, Reif oder Schneematsch bedeckte die Straße vor dem Haus, und ich sah sie nur mehr, wie alle sie sehen. Ein Tagtraum, wird Helder sagen, sicher. Doch niemand weiß, wo Großvater begraben liegt.

Wortlos auf die Kommode stellen? Hatte er denn etwas gutzumachen? Er hatte immer etwas gutzumachen. Kam er zu spät aus dem Büro, war er sicher, Susanne vernachlässigt zu haben. Kam er zu früh und sie war noch nicht zu Hause, fragte er sich, ob er nicht besser diese oder jene Berechnung hätte zu Ende bringen sollen. So erledigte er derweil wenigstens den Abwasch. Dieses Gefühl, schuldig zu sein, ließ sich nur wegarbeiten. Aber nicht mit Kornblumen wegschenken. Das ging nicht, das passte nicht, vielleicht, weil dieses Blau so unschuldig war.

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