Kurt-H. Weber's Die literarische Landschaft: Zur Geschichte ihrer Entdeckung PDF

By Kurt-H. Weber

Nature, by itself, doesn't demonstrate itself as panorama. really, the idea that of panorama develops within the point of view of the beholder, who assigns it expressiveness and importance. The visible arts have built this attitude, and literature has go well with. The e-book reconstructs the historical past of the panorama within the arts, relatively within the literature of the nineteenth century. the humanities open up the realm of senses, making them receptive for his or her stimuli, their good looks and their sublimity, which literature accomplishes otherwise from portray. yet within the shows of either the substantial fascination of nature could be felt - and this can be what this e-book is ready.

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SpielernaturenJernau Morat Gurgeh ist der beste Spieler in der KULTUR, und in allen Spielen ist er unschlagbar. Da hört er von dem Spiel Azad, das alle acht Jahre in Groasnachek in der Großen Magellanschen Wolke gespielt wird, dem Herrschaftsbereich des Imperiums. Gurgeh soll für die KULTUR an dem Spiel teilnehmen.

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Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im August des Jahres 1963: Der kleine Ort Grandville ächzt unter der Sommerhitze, während zugleich eifrig Vorbereitungen für die große »Vampirshow« – eine artwork Dracula-Musical – getroffen werden, die am Abend stattfinden soll. Doch es ist der Tag, der das Leben dreier Jugendlicher für immer verändern wird.

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Dann wieder muss man laufen, „um die Stelle zu finden, an welcher der Regenbogen auf der Erde steht“. “28 Kaum sind sie draußen, geraten Jean Pauls Helden in Verzückung. Grund dafür haben sie eigentlich nicht, denn Sorgen haben sie genug. Mit dem Auszug in die Natur sind diese nicht abgeschafft. Sie existie28 Wilhelm Raabe, Der Hungerpastor, in: Werke in vier Bänden, hg. v. Karl Hoppe, Bd. , S. 536f. 38 Teil I: Über die Bedingungen der Naturbeschreibung ren noch. Sie sind nicht vergessen, etwa weil zeitweilig für Ablenkung gesorgt wäre.

Gegenüber ihrer Größe, Weite und Unermesslichkeit muss sich der Mensch als klein und unbedeutend empfinden. Aber gerade dieses Grenzenlose und in seinen Ausmaßen Majestätische übt auch wieder eine ungeheure Anziehung aus. Es ist nicht nur schreckenerregend, sondern auch faszinierend. Und das konstatiert ja auch Joseph Conrad. Der Aspekt der bewundernswürdigen Größe der Natur wird in der Kunst und in der ästhetischen Theorie unter dem Begriff des Erhabenen abgehandelt. Beides, das Schöne und das Erhabene, gehört zur Natur.

Die Lust an der Natur 29 nicht zu. Und am Haus blickt überall der Verfall durch. Beide, Herrschaft wie Dienerschaft, leben im herzlichen Einvernehmen miteinander, und das bisschen Schimpfen darf man nicht allzu ernst nehmen. Die Herrschaft redet hauptsächlich über das Essen, trinkt viel Tee und gibt den Domestiken sinnlose Anweisungen, die gleich wieder vergessen sind. Viel leisten alle nicht. Und doch gibt es so etwas wie den „Zauber der Oblomowschen Atmosphäre“. Und Gontscharows Held, den es in die Großstadt verschlagen hat, sehnt sich zurück in sein Dorf, in den Kreis träger, aber herzensguter Menschen, bei denen er sich umsorgt und geborgen fühlte.

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