Read e-book online Die private Konsumnachfrage im Ausgabensystem: PDF

By Patrick Steinpass

In den bisherigen Ausftihrungen haben wir dargestellt, wie aus der Hypothese des rational handelnden, nutzenmaximierenden Konsumenten ein konsistentes Nachfragesystem abgeleitet werden kann, das samtliche Determinanten der Einkommensallokation er faBt, und welche Eigenschaften dieses Modell aufgrund der Annahmen, die tiber die unterstellte Nutzenfunktion gemacht worden sind, aufweist. Es ist nun an der Zeit zu fragen, ob nicht gerade diese Re striktionen des Modells, das Adding-up-Kriterium, die Homo genitats-, Symmetrie- und Negativitatsbedingung, so unrealistisch sind, daB sie zur examine tatsachlichen Konsumentenverhaltens kaum herangezogen werden konnen. Wahrend das Adding-up-Kriterium wohl als eine 'sinnvolle' Modellrestriktion gelten kann, fordern so 'kritische' Annah males wie die Gtiltigkeit der Homogenitats-, Symmetrie- und Nega- 1 tivitatsbedingung zur Kritik geradezu heraus . Empirische checks jedoch konnten eine eindeutige Ablehnung der Gtiltigkeit der Slutsky-Relationen bisher nicht erbringen. So wurde in einer Untersuchung niederlandischen Datenmaterials 2 von Barten keine der Restriktionen widerlegt. Andere Analysen jedoch lieBen zunachst darauf schlieBen, daB die Slutsky-Bedin- three gungen dem beobachtbaren Nachfrageverhalten nicht entsprechen 1 M.Streissler: Theorie des Haushalts, Stuttgart 1974. 2 A.P.Barten: proof at the Slutsky stipulations for call for Equations, The evaluate of Economics and facts forty nine (1967), S.77ff. three A.P.Barten: greatest chance Estimation of a whole approach of call for Equations, eu fiscal assessment 1 (1969), S.7ff.

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Download PDF by Alexander Tarlatt: Implementierung von Strategien im Unternehmen

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Arbeiterjugendliche heute — Vom Mythos zur Realität: - download pdf or read online

Vgl. "Mit uns zieht die neue Zeit - der Mythos der Jugend," Hrsg. Thomas Koebner, Ralf-Peter Ja\tz, Frank Trommler, Frankfurt 1985 2 Vgl. I1se Brusis, Gewerkschaftsjugend muss sich den veranderten Anforderungen der Ju gend stellen, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 2/1986, Themenschwerpunkt Jugend und Gewerkschaft.

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10) o - 21 - Die Summe aus Eigen- und Kreuzpreiselastizitaten der Nachfrage eines Gutes entspricht also dem negativen Wert seiner Einkommenselastizitat. 6) ist somit einer der Einkommens- bzw. Preisparameter linear abhangig von den restlichen Koeffizienten. Die Homogenitat der Nachfragefunktionen vom Grade Null resultiert ebenso wie das Adding-up-Kriterium direkt aus der Annahme der Freiheit von Geldillusion und gilt ohne die Einftihrung der besonderen Annahme c) tiber die Nutzenfunktion in jedem Modell der Nutzenmaximierung.

L), ax. ay ay _ _ _ax. x. 10) aX i ax. --l ay ay ~ Id), _ oy Die erste Komponente (AU ij ), der 'specific substitution effect,1 gibt die, tiber die Nutzenfunktion bestimmte, spezifische Relation zwischen den Gtitern i und j wieder. Er zeigt, wie sich der Grenznutzen des Gutes i bei einer Variation der nachgefragten Menge des Gutes j verandert. 1st der 'specific effect' positiv, so werden die Gtiter als 'spezifische' Komplemente bezeichnet, da sie sich in der Erzeugung gegenseitig erganzen. Bei einem negativen 'specific effect' handelt es sich urn 'spezifische' Substitute, da der Grenznutzen des einen Gutes durch den Mehrkonsum des anderen Gutes vermindert wird.

Barten: Consumer Demand Functions under Conditions of Almost Additive Preferences, Econometrica 32 (1964), S. 1ff. - 28 - A Y xp A P Da auch nach einer, durch Preis- bzw. 25) Wiederum fassen wir das entstandene Gleichungssystem zu einer Matrixgleichung zusammen. 26) [u p] [dX] [0 n] [dY] p' 0 -dA = 1 -x I dp In dieser Gleichung ist ist mit U die Hesse-Matrix der zweiten Ableitungen der Nutzenfunktion gegeben. Das typische Element dieser Matrix lautet: Weiterhin ist durch das Symbol I eine Einheitsmatrix der Ordnung n bezeichnet.

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