Goethe’s Laufbahn als Schriftsteller by Thomas Mann PDF

By Thomas Mann

Booklet through Mann, Thomas

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New PDF release: Das Spiel Azad

SpielernaturenJernau Morat Gurgeh ist der beste Spieler in der KULTUR, und in allen Spielen ist er unschlagbar. Da hört er von dem Spiel Azad, das alle acht Jahre in Groasnachek in der Großen Magellanschen Wolke gespielt wird, dem Herrschaftsbereich des Imperiums. Gurgeh soll für die KULTUR an dem Spiel teilnehmen.

Richard Laymon's Die Show (Roman) PDF

Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im August des Jahres 1963: Der kleine Ort Grandville ächzt unter der Sommerhitze, während zugleich eifrig Vorbereitungen für die große »Vampirshow« – eine artwork Dracula-Musical – getroffen werden, die am Abend stattfinden soll. Doch es ist der Tag, der das Leben dreier Jugendlicher für immer verändern wird.

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Goethe war ein durchaus erzieherischer Mensch. Die beiden großen Denkmale seines Lebens, der >Faust< und der >Wilhelm Meister<, beweisen es. Namentlich der >Wilhelm Meister< zeigt, wie der autobiographische, bekennerisch-selbstbildnerische Drang sich objektiviert, sich nach außen ins Soziale, ja Staatsmännische wendet und erzieherisch wird. Drang und Berufung aber zur Erziehung stammen nicht aus eigener Harmonie, sondern aus eigener Problematik, Disharmonie, Schwierigkeit, aus der bekennenden Not mit sich selbst.

Denn einer humanen Aufgabe wird dabei Genüge getan, einem menschlichen Auftrage, der an den Dichter in seiner Eigenschaft als Schriftsteller ergeht. Es handelt sich bei der Sentenz kaum je um eigentlich Neues und Verblüffendes. »Neue Erfindungen«, sagt Goethe, ))können und werden geschehen, allein es kann nichts Neues ausgedacht werden, was auf den sittlichen Menschen Bezug hat. « Die Aufgabe besteht also in der endgültigen Formung menschlicher Erkenntnisse. Die Menschheit sorgt durch den Dichter sprachlich für ihre Erfahrungen, bringt sie in ewige Sicherheit.

Wo sie fehlt, da ist Dummheit, die alltägliche Menschendummheit, die sich zugleich als Form- und als Erkenntnislosigkeit äußert, - und er weiß nicht, was ihm mehr auf die Nerven geht, das eine oder das andere. Übers Niederträchtige Niemand sich beklage; Denn es ist das Mächtige, Was man dir auch sage. Ich wiederhole: von Äußerungen dieser Gequältheit durch das Niederträchtige undDumme ist mehr in Goethe's Schrifttum, als man sich gern gegenwärtig hält und als zu zitieren artig wäre, - zumal wir wissen, und gerade von.

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