Migration im Wettbewerbsstaat by Uwe Hunger, Bernhard Santel PDF

By Uwe Hunger, Bernhard Santel

Das Buch setzt sich mit der Frage auseinander, welche Auswirkungen die Globalisierung für die Beschäftigungspolitik gegenüber Migranten hat und welche Probleme sich daraus ergeben. Im Zuge der Globalisierung hat sich der Wettbewerb zwischen den Wirtschaftsstandorten seit Beginn der neunziger Jahre deutlich erhöht. Dies hat auch Auswirkungen auf die Ausländerbeschäftigungspolitik der meisten Industriestaaten gehabt. Das Buch analysiert in Fallstudien und konzeptionellen Beiträgen, wie sich die Anwerbung und Beschäftigung von Ausländern unter den veränderten Bedingungen der Weltwirtschaft gestaltet und welche Schlussfolgerungen und Prognosen für die Zukunft sich hieraus ergeben. Behandelt werden Arbeitsmigrationen in unteren und oberen Arbeitsmarktsegmenten mit Schwerpunkt auf der Bundesrepublik Deutschland.

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B. auch die gesonderten Interessen von ausländischen Belegschaftsmitgliedern zählen, müssen auf informellem Wege soziale Berücksichtigung finden, können aber nicht durch geteilte Autorität gelöst werden. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit relativeinheitsgewerkschaftlicher Strukturen in deutschen Betrieben, in deren Organisation partikulare Interessen integriert sein müssen. Auf diese institutionelle Verfassung des wirtschaftlichen Handeins und der Arbeitsbeziehungen in Deutschland trafen die Anwerbemigrationen ab Mitte der 1950er Jahre.

Schlussbetrachtung Der Blick auf die Existenz ausländischer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem deutschen Arbeitsmarkt und in den Betrieben in Deutschland offenbart zwei entscheidende Erkenntnisse: I. Deutschland AG" 53 und durch die rechtlichen Garantien zum Schutz der Familie weitere Familienangehörige nachziehen lassen. Zeigt sich hierbei ein dialektisches Verhältnis zwischen Migration und Wohlfahrtsstaat - Abschottung gegenüber Ausländern mit gleichzeitigen Inklusionsanreizen für Einwanderer, die anschließend zu Systemteilnehmern werden können -, steht auch für das deutsche Wirtschafts- und Arbeitssystem die Staatsangehörigkeit nicht im Mittelpunkt.

Die in der Literatur gängigen Unterscheidungen lassen sich verkürzt zusammenfassen, indem man zwischen ,politik-regulierten' und ,markt-regulierten' Wirtschaftssystemen unterscheidet 1I. Während die politik-regulierten Marktwirtschaften, zu denen ll "bedingungslose" Einbürgerungsanspruch nach dem Grundgesetzartikel 116 I im Jahre 1993 entzogen wurde. Das dies regelnde "Kriegsfolgenbereinigungsgesetz" reagierte auf die nach dem Ende des Kalten Krieges einsetzende verstärkte und vermeintlich unkontrollierbare Einwanderung von Aussiedlern - die zudem ideologisch nicht mehr benötigt wurde - mit der Installation einer Einwanderungsschwelle, die den Zuzug begrenzen sollte.

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