Get Sozialisation durch Massenmedien: Ziele, Methoden, PDF

By Jürgen Hüther

Dank gilt all denen, die diese Arbeit durch Zuspruch und Kritik gefOrdert haben. Herrn Professor Dr. Georg Wodraschke fiihle ich mich fUr die Anregung zur Beschiiftigung mit dem Problemkreis Jugend und Massenmedien verbunden. Besonders bedanke ich mich bei Herrn Professor Dr. Joachim H. Knoll, der mir durch Beteili gung an jugendkundlichen Untersuchungen Gelegenheit bot, wert volle Erfahrungen und Kenntnisse zu sammeln; dadurch, wie durch seinen vielfiiltigen Rat, wurde diese Arbeit erst moglich. Jurgen Ruther nine Zur Einleitung und Zielsetzung In der Geschichte der Jugendkunde gibt es einige wenige gegllickte Versuche, wissenschaftlich fundierte Gesamtdarstellungen des Ju gendalters zu entwerfen. Als erstes dieser klassischen Werke kann 1 Stanley Halls Monographie "Adolescence" angesehen werden, die 1904 erschien und durch ihre Zusammenschau seelischer und kor perlicher Entwicklungstendenzen sowie durch die neuartige Verwen dung von Fragebogen der Jugendkunde entscheidende Impulse ge ben konnte. Ein ahnlich bedeutendes Werk lief: . im deutschen Raum 20 Jahre auf sich warten. 1924 veroffentlichte Eduard Spranger sei ne "Psychologie des Jugendalters, 2, in der er, der geisteswissenschaft lichen Hermeneutik Diltheys verpflichtet, mit den methodischen Mit teln der Verstehenden Psychologie das Wesen jugendlichen Seins zu erfassen versuchte. Schliemich machte 1957 Helmut Schelsky mit dem jugendsoziologischen Werk "Die skeptische iteration" auf sich three aufmerksam, in dem er, ausgehend von einer Fiille empirischer Un tersuchungen, ein Bild der deutschen Nachkriegsjugend entwarf.

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Vgl. "Mit uns zieht die neue Zeit - der Mythos der Jugend," Hrsg. Thomas Koebner, Ralf-Peter Ja\tz, Frank Trommler, Frankfurt 1985 2 Vgl. I1se Brusis, Gewerkschaftsjugend muss sich den veranderten Anforderungen der Ju gend stellen, in: Gewerkschaftliche Monatshefte 2/1986, Themenschwerpunkt Jugend und Gewerkschaft.

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Entsprechend dieser F ormel teilen Koszyk und Pruys die Untersuchungsfelder der Publizistikwissenschaft in: Kommunikatorforschung, Aussagenanalyse, Medienforschung, Publikumsforschung und Wirkungsforschung einl40. In bezug auf die Erhellung von Sozialisationsprozessen ist besonders die Wirkungsforschung von Bedeutung; allerdings muB beachtet werden, daB Medienwirkung ja eigentlich das Produkt des Zusammenwirkens aller am KommunikationsprozeB beteiligten Komponenten ist. Das Medium als technischer Ubermittler bildet zwar keine grundsatzliche Konstituante des publizistischen Vorgangs, denn samtliche publizistischen Formen mit direkter Kommunikation vollziehen sich ohne Dazwischenschaltung eines Mediums, es erlangt jedoch bei der Massenkommunikationsforschung entscheidende Bedeutung.

Trotz gro~er Anstrengungen auf dem Gebiet der Wirkungsforschung liegen bisher wenig Ergebnisse vor, die eine schltissige Antwort erlauben oder gar in Richtung auf eine Wirkungstheorie weisen konnen. Dazu sind die Ergebnisse zu ltickenhaft oder teilweise auch widersprtichlich 144. Auch wenn bisher die Wirkungsvariablen nur im geringen Umfang bekannt sind, auch wenn die Mechanismen des Medieneinflusses und deren Starke nur ungentigend erforscht sind, la~t sich feststellen, da~ Massenmedien vorwiegend in vier Richtungen wirksam werden: 1.

Arakteristika sich in der wissenschaftlichen Organisation und Kooperation der Forschungsvorhaben auf dem Gebiet der Jugendkunde ausdriicken. Gleichzeitig macht Bernfeld deutlich, daB es der Piidagogik auch urn die tiberpriifung ihrer eigenen Normen und deren sozialer und kultureller Bedingtheiten gehen muB. c) Aloys Fischer: Arbeitsgemeinschaft von Forschungsinstituten fUr Jugendkunde Auch Aloys Fischer tritt mit gewichtigen Argumenten fUr eine Kooperation auf dem Gebiet der Jugendkunde ein. In Aufsiitzen und groBeren Abhandlungen versucht er immer wieder, den Weg der Jugendkunde zu einer interdiszipliniiren Wissenschaft zu ebnen 90 • Allerdings steckte er sein Ziel nicht so weit wie Stern oder Bernfeld.

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